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Wie beginnt man mit Canitrail?

Comment débuter le canitrail ?

Dorian Robert |

Mit deinem Hund laufen: Die richtigen Reflexe für den Einstieg ins Canitrail

Canitrail ist die Verbindung deiner Leidenschaft fürs Trailrunning mit der Liebe zu Hunden. Ein gemeinsames Abenteuer voller Verbundenheit, Anstrengung und Freiheit. Doch bevor du mit deinem treuen Begleiter auf die Trails gehst, nimm dir Zeit für eine gute Vorbereitung.

Training, Ernährung, Hydration, Ausrüstung… Hier sind wertvolle Tipps von Damien Nieto, IDOG-Botschafter und Mitglied des Canicross-Clubs Monts (69), die dir helfen, unter besten Bedingungen mit deinem Hund zu laufen. Damien betreibt Canitrail seit mehreren Jahren und teilt hier seine leidenschaftliche Erfahrung.

Fang nicht zu früh an

Wichtig ist vor allem: Ein junger Hund darf niemals zum Laufen gezwungen werden. Sein Skelett ist noch empfindlich und im Wachstum. Warte, bis er:

  • mindestens 12 Monate alt ist, wenn er klein oder mittelgroß ist
  • 18 Monate, wenn es sich um eine große Rasse handelt

Ein Tierarztbesuch ist ebenfalls unerlässlich, um sicherzugehen, dass dein Hund fit zum Laufen ist. Manche Rassen, wie Bulldoggen, haben Atemprobleme, die das Laufen gefährlich machen. Vertraue deinem Tierarzt, er wird dich beraten.

Erziehung ist die Basis

Im Duo zu laufen, will gelernt sein. Dein Hund muss dir folgen können, einfache Kommandos verstehen (“Stopp”, “links”, “bei Fuß”) und sich deinem Laufrhythmus anpassen. Im Trail auf unebenem Gelände kann fehlende Erziehung schnell riskant werden.

Arbeite also zuerst an Rückruf, Stopp, Richtung… und wenn du an Wettkämpfen teilnehmen willst, gewöhne ihn langsam daran, mit anderen Hunden zu laufen.

Starte behutsam

Du musst nicht gleich 20 km anpeilen! Plane Läufe von 15 bis 20 Minuten in moderatem Tempo. Steigere dann allmählich Dauer und Intensität. Auch dein Hund braucht Zeit, um sich zu steigern – in seinem eigenen Tempo.

Du musst dich anpassen

Ein erfolgreicher Canitrail beruht auf gegenseitigem Zuhören. Wenn dein Hund langsamer wird, stark hechelt, die Pfoten schleift oder die Ohren hängen lässt, ist er müde. Lerne die Signale zu erkennen und treibe ihn niemals über seine Grenzen.

Die richtige Ausrüstung ist entscheidend

Für Komfort und Sicherheit brauchst du passende Ausrüstung: Geschirr, Leine, Hüftgurt, Trinkrucksack... Alles findest du hier: Canitrail-Kollektion von Raidlight.

Vergiss auch nicht einen Trailrucksack, um Wasser für deinen Hund, Leckerlis und etwas Erste-Hilfe-Material mitzunehmen.

Ernährung und Verdauung

Starte nicht direkt nach dem Fressen. Gib mindestens 3 Stunden Pause zwischen Mahlzeit und Lauf, um das Risiko einer Magendrehung zu minimieren. Und denk daran, deinen Hund vor, während und nach der Anstrengung gut zu hydrieren.

Ein Sport des Teilens, keine Frage der Leistung

Mit deinem Hund zu laufen ist vor allem ein Moment der Verbundenheit. Akzeptiere, dass er nicht jeden Tag motiviert ist. Zwinge ihn niemals. Wichtig ist der gemeinsame Spaß, nicht Leistung oder Zeit.

Beginne mit kleinen Wanderungen, baue dann langsam Höhenmeter und Laufabschnitte ein. Wie du wird auch dein Hund mit jeder Tour an Ausdauer gewinnen.

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